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Mittwoch, 18. April 2012

Da werden so schlimme Erinnerungen wach. Einfach so. Alles prasselt auf mich ein. Ich weiß nichts mehr. Am Wochenende kommt die gesamte verhasste Verwandtschaft. Leistungsgesellschaftsmenschen. Und dann werde ich wieder dafür angeschrien werden, dass ich meine Cousinen zu kleinen eigenständig denkenden Monster umerziehe. Aber das ist so schön böse zu sein. Ich werd keinem die Freude machen und das gewünschte Vorzeigekind sein. Das was sie mir antun, das werd ich auch ihnen antun. Wobei man selbst zu sein ja nicht mal was schlimmes ist. Niemand bestimmt über mich.
Es reicht mir, dass fremde Wesen mich steuern und in mir wohnen.
Alles in mir schreit. Es ist so laut. Ich ertrag das nicht. Es muss raus. Alles raus. Aber leise. Schreien ist nicht leise. Weinen nicht. Nicht heute. Ich kann nicht ignorieren, dass die Gedanken in mir, die nicht von mir sind wissen, dass ich mich verletzen will. Die wissen immer was ich will und sie wissen auch, wie sie mich dazu kriegen. Mit Kontrolle und Beherrschung hat das nichts zu tun. Mehr mit Überzeugung.
Warum nicht? - Das ist die Frage.
Es gibt keinen Grund.. - Ist die Antwort.
Aber die Narben, das sollst du nicht, das ist was Schlechtes!! - Das sagen die Menschen.
Warum nicht? - Ist immer noch die Frage.
Du darfst dir das nicht antun, das ist so schlimm!! - Ist die Antwort der Menschen.
Aber niemand versteht, dass es alles besser macht. Das es besser ist als Selbstmord, dass es mich davor bewahrt, dass es mit atmen lässt, mich rettet und mich lebendig und frei macht. Frei von mir selbst.
Nein, es hat nichts mit Beherrschung zu tun. Einzig und allein mit Verstand.

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