Minuten werden zu Tagen, Tage werden zu Wochen. Alles verschwimmt immer mehr, rückt immer enger zusammen. Ich wabere durch das Nichts, bekomme keine Luft mehr. Der Hals des Körpers zieht sich zu wie eine Schlinge in den letzten Sekunden des Lebens. Ich fühle mich wie ferngesteuert. Im Spiegel steht der Mund halb offen, die Augen sind leer und ich weiß nicht wo darunter das ist, was das alles sieht. Es ist zu viel, alles in mir schreit. Ich muss aus mir raus, unsichtbar sein, niemand darf mich sehen. Niemand soll mich mögen, niemanden soll interessieren was ich bin, will mich verschließen, am liebsten stumm sein um mich nicht erklären zu müssen. Ich bin weit weg und weiß nicht wo, aber es ist alles noch zu viel um es zu ertragen. Jede Farbe brennt in den Augen, jeder Luftzug tut weh auf meiner Haut, jedes Geräusch explodiert im Kopf und jeder Geruch ist wie Säure in der Nase. Alles ist mir fremd, nichts erreicht mich. Irgendwas passiert. Es ist so unerreichtbar nah, tief an der Oberfläche, gerade so und viel zu weit in mir drin. Ich weiß nicht was so schlimm ist, ich kann nichts denken, die Wände des Körpers werfen keinen Hall zurück, es ist betäubend still.
Ich weiß nicht was es ist, aber es tötet mich.
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Tut mir Leid, aber ich bestrafe dein Talent mit einem dieser beschissenen Blogawards. mach damit was immer du willst, zertrample ihn, wirf ihn weg, oder gib ihn weiter. Es steht dir offen(: http://my-emotional-bullshit.blogspot.it/2012/08/zerrissen-durch-die-eigene-existenz.html
AntwortenLöschenAlles Liebe, Amelie♥
Ja, die Dinger verbreiten sich schneller als die Pest.
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