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Donnerstag, 10. Januar 2013

Der Kopf ist vollkommen leer.
Augen sind dick und rot, brennen.
Jeden Tag auf's Neue.
Stundenlang.
Nichts lenkt mich ab,
nichts löst ein Gefühl in mir aus.
Nicht ein einziges.
Nur weinen.
Alles in mir schreit.
Was nur im Leben könnte das
jemals wieder gut machen..

Freitag, 4. Januar 2013

Wenn irgendwas anfängt sich zu verändern durch die Medikamente,
kann es sein, dass es wirklich etwas besser wird?
Weiß nicht, ob ich mich so fühlen sollte,
es ist so ungewohnt.
Weiß nicht wie es weiter geht,
aber auf einmal hab ich etwas verstanden.
Es gibt Dinge, die halten einen unten, sie tun gut,
aber nur durch loslassen besteht die Chance, dass es besser wird.
Auf einmal verstehe ich es,
ich weiß nur nicht, wie man lebt.
Aushalten kann ich, leben ist neu.
Hab Angst davor..


Sonntag, 30. Dezember 2012

Kämpfe mich durch jeden grauen Tag, die Belohnung ist der Schlaf,
der immer langsamer kommt, immer anstrengender wird.
In dem ich kaum noch Erholung finde, mir keine Energie mehr gibt.
Am nächsten Tag geht alles von vorne los.
Ich will so nicht leben. Vielleicht will ich leben, aber nicht so.
Aber es geht nur so, also will ich nicht leben.
Wer versteht schon, dass ich nichts ändern kann.
Alle sagen man selbst ist dafür verantwortlich,
wie es einem geht. Ich würde etwas ändern, wenn ich nur könnte.
Keiner versteht, dass ich will, aber nicht kann.

Samstag, 22. Dezember 2012

Panik frisst mich auf, weil das Jahr zu Ende geht.
Veränderungen der anderen Menschen,
die lachenden Gesichter,
die Ideen, alle wissen, was sie verändern wollen.
Alle schaffen was sie sich vornehmen,
aller außer mir.
Das stille Weinen jeden Tag,
die unendliche Einsamkeit,
das Verlassen werden jeden Tag,
ich hab es so satt.
Ich kann nicht mehr,
will nicht mehr.
Denke daran zu sterben, weil ich nicht
mehr daran denken will.

Montag, 17. Dezember 2012

http://www.youtube.com/watch?v=s-VS302yE9Q

Manchmal tut alles so weh, dann fühlt es sich nur noch an wie Eis, das brennt wie Feuer.
Es brennt, ätzt alles weg, brennt, tötet mich aber nicht.
Niemand löscht das Feuer.
Niemand.
Nicht klauen. Meins.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Alles zerreißt innen,
der eingefrorene Schmerz
fängt an aufzutauen.
Verabschiedet sich nicht
mit dem Rauch der Zigarette
in die Nacht,
bleibt in meinem Lungen
eingeschlossen.
Niemand hört mich schreien,
habe keine Freunde,
kenne niemanden,
keiner will mich wegen mir.
Habe Angst vor den
Schatten an meiner Decke,
die mich beobachten
und darauf warten
bis ich wehrlos bin.
Warum töten sie mich
nicht endlich..


Montag, 10. Dezember 2012


 
Nichts ist in meinem Kopf. Ich lausche bloß der Stille
aus Angst ich könnte es verpassen, wenn sich etwas bewegt.
Hagel prasselt auf die Dachschrägen, es sieht schön aus
draußen, es sieht überhaupt nach irgendwas aus.
Das große schwarze Loch in mir
verschlingt immer mehr.